Westweg 2019 – Tag 6

Tag 6: Freitag, 2. August 2019, Etappenende bei Kilometer 162,5
Hasemannhütte bis Brend (26,5 km)

Das Frühstück fällt (mager) aus. Wir verewigen uns noch schnell im Hüttenbuch und gehen dann relativ früh, aber nach allen anderen los. Martijn fährt heute wieder nach Hause.

In nicht allzu weiter Entfernung liegt die Büchereckhütte, welche zum Übernachten auch ideal gewesen wäre. Sowohl Huber- als auch der Karlstein werden auf dem weiteren Weg von uns erklommen.

Direkt danach kommen wir zur „schönen Aussicht“, einem Restaurant, bei dem es für Wanderer kein Frühstück und generell Essen erst ab 12 Uhr gibt. Auch wenn man mehrfach nachfragt, ändert sich diese Aussage nicht. Udo hat es versucht. Der ist nämlich schon da und lädt uns spontan zu einem Weizen ein. Vielen Dank noch mal!

Die nächste Vesperstube hat seit 2018 für immer geschlossen. Das hat auch Holger schon herausgefunden, der dort auf einer Bank in der Sonne liegt.

Gegen Mittag erreichen wir Schonach Wilhelmshöhe. Da dies für einige wieder ein Etappenziel ist, gibt es hier ein richtiges Restaurant, welches sogar geöffnet hat. Holger kommt auch noch und erzählt, dass er heute nach Hause fährt, weil ihm alles weh tut.

Zum Abschluss macht er aber noch ein Foto von uns am Portal Nummer Acht (Danke!). Von dort aus wird der Weg wieder richtig schön und auch am Blindensee ist die Wanderung über den Bohlensteg bei dem Traumwetter einfach super.

Gegen 17:30 Uhr erreichen wir die Donauquelle am Kolmenhof und machen spontan noch eine kurze Pause.

Am Günterfelsen vorbei erreichen wir gegen 18:30 Uhr das Naturfreundehaus in Brend, wo wir uns vorher noch schnell telefonisch angemeldet hatten.

Da wir am späten Abend noch Verstärkung erwarten, scheint uns diese Übernachtungsmöglichkeit für heute ideal. Außerdem könnten wir auch mal wieder duschen. Wir bekommen natürlich wieder ein Zimmer ganz oben. Der ganze Stock hat nur eine Dusche, aber wir haben ja Zeit. Benni ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns unterwegs und soll um 21.15 Uhr in Escheck ankommen. Dann muss er noch ca. 2,5 km durch den Wald laufen. Kurz vor Küchenschluss besorgen wir noch ein bisschen Willkommensbier und spielen dann mit einer Gruppe von Lehrkräften ein Spiel mit einer Kugel auf Stäben. Benni kommt gegen 22 Uhr. Ab jetzt sind wir zu viert.

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