Westweg 2019 – Ausrüstung

Hier folgt eine Übersicht über unsere Ausrüstung inklusive Kommentare, was sich bewährt hat und was wir nächstes Mal anders machen wollen.

  • Rucksäcke: 1) Deuter Aircontact SL 60+10: Der Rucksack war zwar schön groß, aber mit 2,6 kg auch recht schwer.
    2) Deuter Aircontact Pro 75+15: Noch größer, noch schwerer (3,2 kg). Aber auch mächtig viel Platz … Die Rucksäcke wurden gebraucht gekauft, was absolut in Ordnung war. Hierbei kann man einiges sparen.
  • Schlafsäcke: waren zu warm. Aber wann weiß man das schon im voraus… Ein Inlay hätte auch genügt, wäre auch leichter gewesen.
  • Isomatten: 1) Die „schmale“ Downmat-7 M von Exped. Gute Wahl. 2) Die etwas größere Synmat-9 LW. Nächstes Mal nehmen wir beide die kleineren…
    Was wir nicht hatten: Eine Plane für unten drunter. Das muss nächstes Mal mit.
  • Biwak: Snugpak Stratosphere. Wer nachts nicht auf irgendwelche Viecher im Gesicht steht, für den ist dieser Biwak ideal, gerade wegen des Fliegennetzes. Wenn man immer Schutzhütten findet, braucht man diesen Luxus eigentlich nicht.
  • Poncho: Die Regenponchos waren nichts: zu kurz und auch nicht wirklich dicht. Da muss nächstes Mal ein richtiger Regenschutz her. Oder dauerhaft gutes Wetter.
  • Trinkflasche: Nathan, eine Gummiquetschflasche. Irgendwie hat das Wasser nach einer Weile nicht mehr gut geschmeckt. Wir haben stattdessen später stabile PET-Flaschen genommen. 1,5 l pro Person sind ideal.
  • Akku + Kabel: Wir hatten einen 10mAh Akku dabei, für die Handys. Und wichtig: Immer schön alles aufladen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt!
  • Ersatzschuhe: Kik hatte leichte Billig-Crocs dabei, Markus und Oli Laufschuhe. Die Plastikschuhe wiegen nur 170 Gramm und sind super, um abends kurz mal rauszugehen. Für Markus war das zweite Paar Schuhe auch gut, um die Blasenbildung etwas im Zaum zu halten.
  • Wechselklamotten: wiegen mehr, als man denkt. Die Badehose war komplett überflüssig, Socken, Unterhosen und T-Shirts stinken irgendwann ohnehin. Mehr als drei braucht man nicht. Dazu eine kurze und eine lange Hose oder gleich Zip-Off.
  • Pullover: Wir hatten leichte Pullis dabei, und das war früh morgens und abends sinnvoll. Auch eine dünne, windabweisende Jacke war im Gepäck.
  • Hygiene: Deo: braucht man nicht unbedingt. Hilft nur am Anfang kurz. Zahnbürste, Zahnpasta, kleines Handtuch und Duschgel, ein paar Blasenpflaster, eine spitze Pinzette für die Zecken, Zeckenspray und Sonnencreme sollten mit.
  • Sonnenhut: Wir waren froh, einen dabei zu haben. Ebenso eine Sonnenbrille.
  • Wanderstöcke: Kik schwört auf ihren Wanderstab, Markus nahm zwei Walking-Stöcke. Die sind vor allem bei den An- und Abstiegen Gold wert.
  • Kleinkram: Kann auch schnell was wiegen. Wir hatten noch dabei: eine kleine LED-Lampe, ein Messer, ein Feuerzeug, Geld, Handys, einen kleinen Fotoapparat, Stifte, einen Wanderführer, eine Wanderkarte, Ersatzschnürsenkel (wichtig!), Plastikbecher, Tagebuch, Taschentücher, Wäscheleine
  • Essen: Wir hatten immer ein paar Cracker und Würstchen dabei. Unterwegs dann auch mal einen Laib Brot, eine Flasche Wein und Käse. Das war in der Anfangsrechnung nicht dabei und hat das Gewicht jeweils stark erhöht.