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Isle of Man 2015 – Tag 16

16. Tag: Montag, 15.Juni 2015
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Dhoon Glen, Jurby Junk Shop, Point of Ayre

Morgens ist es wieder zu kalt, um draußen zu sitzen. Wir machen unser englisches Frühstück also drinnen am großen Tisch. Les hat uns zwei Motten zum Angucken da gelassen. Die eine ist hübsch pink und oliv.

Motte
Motte: Mittlerer Weinschwärmer

Wir machen ganz gemütlich. Dann werden ein paar wenige Sachen eingepackt und wir machen uns auf den Weg zum Dhoon Glen. Am Anfang steht ein Schild, welches darauf hinweist, dass ein Teil des Weges nicht mehr begehbar ist. Der Strand wäre aber offen und so gucken wir einfach mal wo wir landen. Markus macht ein paar Fotos vom Wasserfall und Kik versucht Carolin mit der Nordic Walking – Eisenbahntechnik den Weg runter zu bekommen.

Tuff tuff tuff die Eisenbahn
Tuff tuff tuff die Eisenbahn

Irgendwann kommt ein Tor, an dem der Weg wirklich zu Ende ist. Ein Trampelpfad geht von dort aus rechts hoch. Dieser Weg ist zwar bei weitem nicht so schön wie der andere über das Brückchen zum Schluss, aber immerhin landen wir am Ende rechts oberhalb vom Dhoon Beach. Von hier aus kann man ganz toll auf die Bucht runter gucken.

Dhoon Beach
Dhoon Beach

Am Strand sind wir erstmal allein. Am Anfang liegen lauter flache Steine, groß und klein. Kik baut einen Inukshuk. Dann werden die Steine runder und enden in Tante-Silkes-kleine-runde-Steine-Paradies.

Kleiner Wasserfall
Kleiner Wasserfall
Dhoon Beach
Dhoon Beach

Beim Abmarsch war es noch kalt, jetzt ist es aber ordentlich warm und wir müssen Schicht um Schicht die Klamotten ausziehen.

Nur Kik hat einen Rucksack dabei, aber alle sammeln fleißig Steine. Das Wasser geht schnell zurück und man findet immer wieder etwas neues Schönes. Wir bleiben viel länger als erwartet und haben zu wenig zu trinken und definitiv nicht genug Transportmöglichkeiten für Steine dabei.

Zurück am Campingplatz gibt es eine Abstimmung, die drei zu zwei für Kaffee und Kuchen und gegen Nudeln endet. Wulfi macht sich eine Suppe, der Rest isst Kekse oder Scones.

Dann ist es schon halb vier und wir fahren nach Jurby zum Junk Shop. Der ist mittlerweile ziemlich muffig geworden. Die Mädels probieren sämtliche lustigen Hüte auf, der Rest guckt rum.

Junk Shop
Junk Shop

In einer Ecke riecht es ein bisschen streng – eine Katze hat irgendwo hingemacht. Irgendwann müssen wir raus an die frische Luft. Neben dem Eingang steht oben im Regal eine tolle Darth Vader Maske als ganzer Kopf. Wow, wäre dies das erste Mal, dass wir wirklich etwas finden, das wir kaufen wollen? Leider steht kein Preis dran und daher muss Kik fragen. Die etwas sonderbare Besitzerin Stella meint dann, dass die Maske nicht zu verkaufen sei. Na toll, das einzige, was uns da jemals ernsthaft interessiert hätte, ist in dem Laden voller Ramsch und Schrott nicht zu verkaufen.

Wir gehen also eine Tür weiter in den Buchladen, der eigentlich auch nur eine große Halle mit lauter alten Büchern ist, die mehr oder weniger unsortiert überall rumliegen und vor sich hin rotten. Da müsste man schon einen Glücksgriff landen, sonst findet man hier gar nichts. Wulfi nimmt trotzdem ein Buch über Tortendekoration mit.

Wir fahren weiter in Richtung Bride.

Kirk Andreas
Kirk Andreas

Nach einem kurzen Stopp für die Kirche fahren wir zum Point of Ayre. Hier ist mal wieder nichts los außer ein paar schreiender Vögel, die dort gerade brüten, weshalb einige Stellen abgesperrt sind. Es ist schön warm, aber etwas windig.

Point of Ayre
Point of Ayre

Gegen halb sieben fahren wir zurück zum Platz. Doc ist noch nicht zurück, also machen wir schon mal das Feuer an. Irgendwann sollen die Mädels endlich ins Bett, aber Les kommt gerade mit seiner Hündin Jenny vorbei und daher malen sie noch ein bisschen bei ihrer Ritterburg.

So gegen halb zehn ist endlich Kinderschlafsackzeit. Die Mädels sind noch gar nicht müde. Wir schon. Wir sitzen noch ein bisschen am Feuer, aber auch nicht mehr allzu lang.

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Isle of Man 2015 – Tag 15

15. Tag: Sonntag, 14. Juni 2015
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Curraghs Wildlife Park, Glen Mona

Gegen kurz vor elf sind wir beim Curraghs Wildlife Park, gerade noch rechtzeitig zur Fütterung der Pinguine. Die Mädels dürfen sich aus einem Eimer kleine, tote Fische nehmen und ins Wasser werfen.

2015-06-14 Isle of Man002
Lecker Fisch

Die Miniaturbahn fährt heute auch, also gehen wir ein bisschen durch den Park und kaufen dann ein Zehner-Ticket. Die Fahrt ist lustig und länger als man vermutet.

2015-06-14 Isle of Man023

Die Bank, die zu Pams Erinnerung aufgestellt wurde, steht jetzt vor dem Elchgehege. Wir pflücken ihr noch einen Strauß Blumen.

Pams Bank
Pams Bank

Die Mädels hüpfen auf dem großen Hüpfkissen, schaukeln, klettern und sind mal wieder kaum zu bändigen. Im Gebüsch sehen wir ein paar Wallabys, aber auf dem Schmetterlingspfad sind wieder keine Falter zu sehen.

Balztanz
Balztanz
Wallaby
Wallaby

2015-06-14 Isle of Man041

Abends machen wir uns noch mal auf den Weg zum Glen Mona Pub, allerdings mit dem Bulli. Kik bestellt drei Carling und zwei Manx-Fanta, weil Dave die Orangenbrause letztes Mal auch so genannt hat. Wir bekommen zwei Carling, ein Bitter und für die Mädels zwei kleine, bunte Plastikfläschchen. Das war dann wohl zu kompliziert ausgedrückt. Markus kämpft sich durch das Bitter.

Im Fernsehen läuft Sandbahnrennen und später eine Wiederholung des Lightweight-Rennens. Wir sind irgendwann müde und die Mädels auch. Heute Abend gibt es kein Feuer mehr.

Nacht mit Mottenlicht
Nacht mit Mottenlicht

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Isle of Man 2015 – Tag 14

14.Tag: Samstag, 13. Juni 2015
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Douglas, Manx Museum,Camera Obscura

Eugen und Dennis fahren gegen sieben Uhr los. Ab jetzt sind wir mit Doc und seinem jüngeren Kumpel allein. Zum Frühstück gibt es ein Mix aus Resten der anderen, woraus wir ein leckeres englisches Frühstück mit Baked Beans, Toast und Ei machen.

Gegen elf fahren wir nach Douglas, parken an der Promenade und laufen hoch zum Manx Museum.

First Class
First Class
Oben rechts: Der Opa von Les
Oben rechts: Der Opa von Les

Gegen 14 Uhr laufen wir von dort aus zur Camera Obscura. Das sieht weit aus, ist aber in ca. 15 Minuten zu schaffen. Zwei alte Damen, die man fast nicht verstehen kann, betreuen die kleine, grün-weiße Hütte. Das Innere ist nett, muss man aber jetzt mal nicht unbedingt gesehen haben.

Camera Obscura
Camera Obscura

Les meint abends, dass es heute Morgen 24 neue Mottenarten für dieses Jahr gegeben hat. Es waren wohl sehr schöne dabei. Leider kam er so früh, dass wir das verpennt haben.

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Isle of Man 2015 – Tag 13

13. Tag: Freitag, 12. Juni 2015
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Governor’s Bridge, Grandstand, Senior TT Race und kein Feuerwerk

Gefrühstückt wird wie immer draußen. Die Engländer sind weg und wir lassen es ruhig angehen. Eugen und Dennis fangen an, ihre Zelte abzubauen. Wir fahren runter nach Douglas und parken in der Nähe von Gouvenor‘s Bridge. Als das Lightweight Rennen gegen Mittag vorbei ist, gehen wir »kurz« rüber zum Grandstand. Dort laufen die Fahrer der Senior TT gerade zum Start und obwohl Markus motzt, kann Kik ein paar schöne Fotos der Fahrer knipsen.

Ryan Farquhar
Ryan Farquhar
John McGuiness
John McGuiness

Dann machen wir noch Bilder mit den Mädels und Shaun, dem TT-Manx-Schaf. Das Senior TT Rennen beginnt um 12.30 Uhr. Da man beim Grandstand gar nicht so gut gucken kann, gehen wir bald nach dem Start wieder zurück. Kik kauft vorher noch die blaue Baseball-Jacke, die so schön nach »Zurück in die Zukunft« aussieht.

Zurück an Gouvenors Bridge wird gerade das Rennen unterbrochen. Wir breiten unsere große, blaue Picknickdecke aus und gucken mal, was unsere Shoprite-Tüte hergibt.

Der Restart des Rennens mit vier Runden statt sechs ist erst um 14.45 Uhr, aber wir halten es so lange aus. John Mc Guiness gewinnt überraschend und es gibt neue Rundenbestzeiten.

2015-06-12 Isle of Man001

2015-06-12 Isle of Man016

2015-06-12 Isle of Man020

Dann ist es kurz vor vier. Die Camera Obscura macht um 16 Uhr zu, das Museum um 17 Uhr. Bis zum Feuerwerk um 23 Uhr an der Promenade von Douglas hätten wir jetzt also sieben Stunden tot zu schlagen. Wir sind alle etwas müde, alt und kaputt, daher fahren wir zurück zum Campingplatz und kochen erstmal Texastopf und Nudeln. Eugen und Dennis sind irgendwann auch wieder da. Markus baut derweil eine tolle Frühstücksterrasse auf dem frei gewordenen Sonnengrundstück nebenan.

2015-06-12 Isle of Man025
Downhill mit Sprung

Abends sitzen wir zusammen am Lagerfeuer, lauschen unbeabsichtigt über die Baby-Fons den Gesprächen mehrerer Funker und versuchen noch den letzten Wein zu vernichten.

Nachts regnet es ein bisschen.

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Isle of Man 2015 – Tag 12

12. Tag: Donnerstag, 11. Juni 2015
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Castletown und Aviation Museum

Aufstehen mit Sonne
Aufstehen mit Sonne

Kiks Schultern brennen noch von gestern. Wir gehen heute zum TT Café in der Christ Church Dhoon Hall in der Nähe des Glen Mona Pubs. Es gibt englisches Frühstück (vorsichtshalber ohne Bacon and Sausage), die Mädels essen Toast. Zum Schluss kaufen wir noch eine nette, selbstgemachte Karte.

Lecker Frühstück
Lecker Frühstück

Heute ist zwar Motorcycle Show in Laxey, aber wir fahren noch mal nach Castletown. Dort laufen wir quasi immer im Kreis. Beim Leuchtturm ist es uns zu kalt und windig, also flux zur Old Grammar School und Karten für das House of Keys reservieren. Die Kasse dort will nicht so recht, aber wir müssen ja ohnehin nichts zahlen und sollen einfach um 14.45 Uhr zum House of Keys kommen.

Bis dahin wollen wir ins Nautical Museum. Das hätte von der Zeit her super gepasst, aber wegen Renovierung haben die gerade geschlossen. Gibt es eine bessere Zeit dafür als während der TT?!

Na gut, dann eben entspannen vor dem Castle Rushen. Das geht dort prima, einfach Hinlegen und dem Kommen und Gehen der Leute zuschauen.

Die Führung im Old House of Keys geht dann direkt in das Sitzungszimmer und besteht aus einem netten Videovortrag mit Interaktionen von einem Angestellten und einigen Bilderrahmen. Der Vorsitzende wird vorne durch eine mit Gesicht angestrahlte Puppe verkörpert.

House of Keys
House of Keys

Die Mädels pennen während der 45 Minuten ein. Auch hier spinnt die Technik ein bisschen, aber es wird sehr sympathisch überspielt. Nach der Vorführung gehen wir zum Marktplatz zurück. Dort spielt gerade eine Dixieband mit ein paar alten Jungs.

Dixie Band
Dixie Band

Es sieht irgendwie so aus, als ob die Oldtimer bald kommen. Kik hatte aber zum Glück das Programm des VMCC studiert und demnach würde es noch eine ganze Weile dauern. Wir entschließen uns zurückzufahren, da Markus mittlerweile heiß auf seinen Homemade Burger ist (bis jetzt gab es nur vegetarisch).

Auf dem Rückweg halten wir noch beim Aviation Museum an, wo die Oldtimer-Jungs gerade Kaffeepause machen. Das Museum ist  koschtenlos™ und daher gucken wir es uns auch an.

Aviation Museum
Aviation Museum

An der Kasse gibt es eine kleine Auswahl von Originalfotos alter Rennfahrer für 2,50 Pfund oder fünf Stück für 10 Pfund. Wir nehmen zweimal Phil, einen Jim, Mike the Bike und Joey. Beim Tesco wird noch kurz für Milch und Cappuccino gehalten. Dort steht auch ein protziger, schwarzer Rolls Royce mit dem Kennzeichen MN6.

Protz
Protz

Zurück beim Dhoon fangen wir gleich mit den Burgern an. Das ist mal ziemlich lecker. Danach besuchen wir ein letztes Mal das Gruseleck, da die Jungs morgen schon nach Hause fahren.

Die Mädels sind dann ziemlich schnell müde und wir eigentlich auch. Es gibt aber noch Wein von Eugen und Cappuccino mit portugiesischem Likör. Heiner fährt morgen, die Engländer auch. Nur Doc und Guy bleiben wohl bis Dienstag oder so. Trotzdem wird es die nächsten Tage ein bisschen ruhiger. Leider soll es auch etwas kälter werden. Wir lassen uns überraschen. Braun genug sind wir ja schon. Tante Silke sogar rot im Gesicht.

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Isle of Man 2015 – Tag 11

11. Tag: Mittwoch, 10. Juni 2015
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Ramsey und Gooseneck

Heute ist es noch wärmer als gestern. Zeit für kurze Hose und T-Shirt.

Emily
Heiners BMW „Emily“

Als Dank dafür, dass Kik Heiners Handy wiedergefunden hat,  verspricht er, uns heute Abend einen Fisch zuzubereiten.
Heute fahren wir nach Ramsey und bewahren auf dem Weg dorthin noch eine Entenfamilie vor dem sicheren Unfalltod.

Entenrettung
Entenrettung

Geparkt wird kurz hinter dem Ortseingang links in einer Seitenstraße. Wir laufen zurück zum Bahnübergang und von dort aus geht ein Public Footpath zur Mountain Road hoch. Mit dem Wagen wird es etwas umständlich, aber so haben wir wenigstens eine Picknickdecke, diverse Klamotten, Essen und Trinken an Bord. Am Helikopter-Lande-Platz werden wir zurück geschickt, finden aber irgendwann den richtigen Weg zum Gooseneck. Der Wagen muss kurz vor dem Ziel stehen bleiben, aber dort ist eine ganz tolle Stelle zum Fotografieren. Leider auch nicht ganz ungefährlich für Zuschauer.

2015-06-10 Isle of Man011

2015-06-10 Isle of Man013

Wir machen es uns unterhalb der Kurve, an sicherer Stelle, gemütlich. Der Platz ist super zum Gucken und Rumlaufen, während die Mädels auf der Decke malen und Helen Zimtschnecken vertilgt. Es wird gehäkelt und endlich können wir auch mal ein paar Karten schreiben.
Erst schauen wir das Supersport 2 Rennen an, um 14.15 Uhr beginnt das Sidecar-Rennen. Wir braten in der Sonne. Über dem Albert Tower kann man toll das Festland sehen. Das Sidecar-Rennen ist richtig gut, wir machen ein paar schicke Fotos.

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Kik saut sich zum Schluss noch mal die Hose mit Ölschmiere ein, weil sie unbedingt noch ein paar Bilder direkt an der Rennstrecke sitzend machen muss.

Ganz dicht dran
Ganz dicht dran

Zurück beim Campingplatz gibt es erstmal gemütlich Kaffee und Kuchen. Helen hatte sich so komische Törtchen mit Marmelade ausgesucht und außerdem haben wir noch ein paar Scones übrig.
Später geht es noch mal hoch zum Gruseleck. Dort wurde im Arboretum heute vom örtlichen Pfarrer eine Bank für Michael Pfeifer gesegnet, der letztes Jahr leider mit seinem Fahrrad tödlich verunglückte.

In Gedenken an Michael
In Gedenken an Michael

Eine Frau von einem Pferdehof, die die Jungs vom Gruseleck schon von klein auf gesehen hat und die traurige Nachricht von Michael erfahren hatte,  hält an und bringt Grillfleisch vorbei.
Zurück beim Campingplatz kommt Heiner mit dem Fisch. Les erzählt uns später, dass sie selbst keinen Fisch in angemessener Größe gefangen haben und er daher einen seiner Kumpels »fragen« musste, damit er ihnen etwas von seinem Fang abgibt. Jetzt könne er sich im Dorf nicht mehr blicken lassen, meint er grinsend.

Am Lagerfeuer
Am Lagerfeuer

Den »teuren« Fisch machen wir nach Anleitung in der Pfanne und dazu gibt es Reis und Gemüse. Sehr lecker!

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Isle of Man 2015- Tag 10

10. Tag: Dienstag, 9. Juni 2015
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Ramsey Sprint und Red Arrows

Heute fahren wir bei bestem Wetter nach Ramsey zum Sprint. Alle Mädels gehen erstmal ’ne Runde auf den Spielplatz, wo wir fast die einzigen sind. Markus macht derweil ein paar Fotos vom Sprint.

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Danach geht es weiter in die Stadt. Wir kaufen am Ende des Parks beinahe ein Eis, entscheiden uns aber zum Glück kurz vorher dagegen. Da die Rennen quasi schon in Gange sind, kommen wir mit unserem Wagen am Parliament Square fast nicht durch. Wir finden dann den Weg über die Brücke zum Spielplatz bei May Hill. Die Mädels spielen, Markus macht wieder Fotos.

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May Hill

Dann geht es zurück in Richtung Sprint. In dem Souvenier-Shop am Hafen werden die Mädels dann noch glücklich gemacht. Helen bekommt ein extrem kuscheliges Loghtan Schaf und Carolin einen roten Bären mit Dreibein auf dem Bauch. Dafür bekommen wir ein großes, goldenes Dreibein für unsere Keller-Bar.

Zurück beim Veranstaltungsgelände gibt es unter den vielen Mopeds leider nur wenige schöne. Das Classic Bike Treffen vom VMCC geht wohl gerade zu Ende, jedenfalls sind nur noch ein paar Oldtimer da. Dann gibt es endlich ein Eis für alle. Davison‘s hat das beste Eis der Insel wird uns versprochen. Wir glauben das mal.

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Lecker Eis

Am Strand sammeln wir noch in Ermangelung schöner Muscheln einfach tolle Steine ein und fahren anschließend runter nach Douglas. Auf dem Weg dorthin schlafen wir alle fast ein. An der Promenade angekommen parken wir wie immer und machen erstmal ein Zimtschnecken und Scones-Picknick im Bulli. Danach laufen wir die Switzerland Road beim T-Shirt-Laden hoch zum Grandstand. Das ist ein toller Weg und gar nicht weit zu Fuß. Zur TT sind die T-Shirt-Shops dort gefühlt doppelt so groß.

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Boxengasse

Wir gucken dann mal oben von der Tribüne runter. Da gerade keine Rennen sind, kostet das momentan nichts. Nach einem kurzen Besuch des Fahrerlagers gehen wir zurück an die Promenade. Dort suchen wir verzweifelt etwas zu essen. Schließlich entscheiden wir uns für zwei Mal Pommes für die Mädels. Für uns gibt es später Ravioli. Die Pommes sind furchtbar, aber zahlt isch zahlt und deshalb essen wir sie.

Die Menge wartet
Warten auf die Red Arrows

Gegen 19.30 Uhr rauschen die Red Arrows an. Eigentlich hätten die heute um 15 Uhr in Ramsey kommen sollen (und das hätte uns auch viel besser gepasst), aber wegen diverser Verschiebungen bei den Rennen wurde das abgesagt.

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Die Flugshow ist recht nett, aber danach müssen wir dann schleunigst zurück. Die Mädels gehen schnell ins Bett. Wir verhaften noch zwei Dosen Ravioli und dazu jeder ein Weizen und sind dann auch wieder total müde. Eugen entkorkt noch seinen portugiesischen Tetra-Pak-Wein, die ISS fliegt vorbei und dann geht’s ins Bett.

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Isle of Man 2015 – Tag 9

9. Tag: Montag, 8. Juni 2015
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Cregneash & Port Erin

Morgens ist es wieder schön warm. Da heute Renntag ist, machen wir uns bald auf den Weg nach Douglas. Wir parken bei der Horse Tram und laufen die steile Straße hoch zu Govenor´s Bridge, wo wir einen tollen Platz bekommen und drei Jungs aus den neuen Bundesländern treffen, die mit dem Flugzeug auf die Insel gekommen und jetzt zu Fuß unterwegs sind.

Irgendwann wird die Straße gesperrt und wir freuen uns schon auf das Rennen. Einer der Marshalls erzählt dann aber, dass die Rennen wohl zwei Stunden Verspätung haben werden. Das ist uns zu lange und Carolin ist auch schon ganz kalt. Wir laufen also unverrichteter Dinge wieder zum Bulli und fahren nach Cregneash.

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Im Gegensatz zu unseren vorherigen Besuchen ist dort diesmal tatsächlich was los. Wir sehen zuerst einen Film an und gehen dann zusammen mit der Manx Katze, die sich vorher brav von uns fotografieren lässt, durchs Dorf.

Manx Katze
Manx Katze

Es gibt gerade ein kleines, braunes, acht Wochen altes Lämmchen namens Mary, Amy oder Marie (haben wir irgendwie vergessen), welches Carolin und Helen mit der Flasche füttern dürfen. Danach spielen die drei Fangen.

Carolin darf das Lämmchen füttern
Carolin darf das Lämmchen füttern

Anschließend bemüht sich ein Loghtan Schaf für uns aus dem Schatten. Die Pferde lassen sich auch noch brav streicheln und dann fahren wir weiter zum Sound.

Loghtan Schaf
Loghtan Schaf

Dort genießen wir die schöne Landschaft mit den tollen Steinen und dann ist es schon früher Nachmittag. Nun aber auf zum Port-Erin-Day.

Südliches Ende der Isle of Man
Südliches Ende der Isle of Man

Wir parken wie geheißen und an der Promenade ist schon jede Menge los. Es gibt ein kleines Kettenkarussell und diverse Hüpfburgen, wie gestern in Peel. Die Mädels fahren erstmal ’ne Runde Karussell. Nun können wir sie nur noch so lange zurück halten, bis wir den Wagen in Höhe des Motorrad-Veranstaltungsareals festgekettet haben. Markus schaut sich die Stunt-Show an und Kik steht mit den Mädels für die Hüpfburgen in der Schlange. Die Moped-Show von Lee Bowers ist cool, der kann zum Absteigen einen feinen Vorwärtssalto über den Lenker. Markus hat das auch schon probiert und war deshalb einige Tage im Krankenhaus. Aber das ist ja auch schon lange her …

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Trial-Fahrer
Salto vorwärts
Salto vorwärts

Irgendwann gegen fünf fahren wir wieder in Richtung Douglas. Die Straßen sollen gegen 18 Uhr wieder gesperrt werden, aber Rennen sind dann erst 20 Uhr oder so. Das ist uns zu spät.

Wir fahren hoch Richtung Marine Drive und gleichen das neue Panorama-Bild mit der Realität ab. Die schöne Seite vom Marine Drive liegt gerade im Schatten, also entschließen wir uns, irgendwann noch mal wieder zu kommen und stellen uns in den Stau zur Rückfahrt.

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Panorama

Zurück am Campingplatz gibt es Nudelsuppe für die großen und so Käsenudeltüten für die Kleinen, die Helen aber auch verschmäht. Dazu trinken wir Weizen (der Schwabe kann halt nicht ohne). Lecker lecker!

Die Mädels wollen ewig nicht einschlafen. Wir setzen uns mit Eugen und seinem Sohn, der so heißt wie die Müllwagen auf der Insel, nämlich Dennis, (schöne Grüße 🙂  ) ans Feuer.

Heiner lässt dann noch eine Carling-Bombe hoch, die fast den Baum abbrennt. Für ihn ist die Welt endlich wieder in Ordnung.

Badabumm
Badabumm

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Isle of Man 2015 – Tag 8

8. Tag: Sonntag, 7. Juni 2015
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Peel Castle und House of Manannan

Heute wird draußen gefrühstückt. Anschließend fahren wir nach Peel. Geparkt wird dort auf einer großen Wiese oberhalb des Strands und das ist eigentlich auch recht okay. Heute ist Peel-Day und daher ist an der Promenade jede Menge los.

Wir gehen also auf direktem Weg zum Peel Castle und treffen unterwegs noch die Jungs und Mädels vom Moddey-Dhoo-Club.

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Moddy Dhoo Harley

Die Burg ist von innen eigentlich ein großer Rasen mit ein paar kaputten Ruinen, aber der Blick von oben ist nett und es war ja auch quasi wieder koschtenlos™.

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Peel Castle

Danach ist das House of Manannan dran.  Die Mädels bekommen jede eine Taschenlampe geliehen und dann erkunden wir die Ausstellung. Der Rundgang ist echt toll gemacht mit Seh- und Geruchserlebnissen. Es gibt immer wieder kleine Filmchen zu sehen und drei Etagen, die interessant hergerichtet sind. Fürs Touri-Programm ein Muss.

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House of Manannan

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Anschließend gucken wir noch die alte Kirchenruine in Peel an und suchen den Celtic Gold Laden. Wir finden ihn, aber der hat sonntags zu. Mist!

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Kirche in Peel

An der Promenade unten treffen wir erneut den Mann von der Fudge Factory und können ihm noch erzählen, dass wir ihn gestern nicht gefunden haben. Dafür dürfen wir jetzt mal probieren und bekommen einen Flyer, damit wir es nächstes Mal hoffentlich schaffen.

Die Mädels dürfen noch kurz am Strand spielen und sich einsauen. Auf dem Rückweg zum Bulli schauen wir uns eine nette Moped-Show an.

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Stuntshow

Die Rennen sind dann leider schon vorbei, aber wenigstens können wir so auf der Rennstrecke den direkten Weg nehmen, noch kurz vorbei am Creg Ny Baa. Dieses Jahr schaffen wir es nicht, auch nur einen einzigen Burger dort zu essen. Als wir mit den Motorrädern unterwegs waren, war das immer unser Standardziel.

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Creg Ny Baa

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Isle of Man 2015 – Tag 7

7. Tag: Samstag, 6. Juni 2015
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Rushen Abbey

Der Morgen ist stürmisch. Im Radio wird geraten, sein Zelt zu sichern und das machen wir natürlich auch. Neben uns entsteht die Ritterburg Teck. Johann ist heute Morgen wieder nach Hause gefahren, um mit seiner Tochter ihren Geburtstag zu feiern.

Die Burg Teck entsteht
Die Burg Teck entsteht

Wir fahren nach dem Smacksfrühstück mit dem Bulli nach Douglas runter und parken direkt bei der Horse Tram Station. Die Electric Railway hätte einfach zu lange gedauert und so bekommen wir noch die Dampfeisenbahn um 11:50 Uhr und nicht erst die um 13:50 Uhr. Trotz Wochenende und TT fahren die nämlich am Wochenende seltener als unter der Woche. Das versteh‘ mal einer!

Eisenbahn
Eisenbahn

In Ballasalla steigen wir aus und suchen Rushen Abbey. Dabei finden wir zuerst die Monks Bridge, laut Les die »echte« Fairy Bridge. Seine Theorie ist, dass den abergläubischen Vorfahren die Mönche mit ihren weißen Roben unheimlich waren. Und da hat man lieber mal ehrfürchtig gegrüßt. Offiziell hat man natürlich nur die Feen gegrüßt.

Monk's Bridge (vielleicht die *echte* Fairy Bridge ... wer weiß)
Monk’s Bridge (vielleicht die *echte* Fairy Bridge … wer weiß)

Der Eintritt für Rushen Abbey ist in unserem Pin mit drin und das ist auch gut so. Es ist recht nett gemacht, vor allem die Spiele für Kinder, aber vom Muss-Faktor her mit Castle Rushen kein Vergleich. Wenn man die Klosteranlagen in Maulbronn oder Alpirsbach vor der Haustür hat, ist man vom Zustand der Rushen Abbey eher enttäuscht.

Aushilfsmönche
Aushilfsmönche

Dafür bestätigt uns die Dame, die uns im Kloster die Mönchsrobe anlegt, die Geschichte mit der Fairy Bridge zumindest halb: Die Monks-Bridge könnte die original Fairy Bridge gewesen sein, es gibt aber noch weitere, bei denen das ebenso zutrifft. Nur die allseits bekannte Fairy Bridge, die war es mit Sicherheit nicht. Soviel wissen die Archäologen gewiss.

Danach haben wir noch etwas Zeit, weil die letzte/nächste Dampfeisenbahn erst um 16:35 Uhr zurückfährt. Wir suchen also die Fudge Factory, die, laut Hinweisschild am Bahnhof,  ganz in der Nähe sei. Irgendwann haben wir die Location schon ziemlich gut bestimmt, finden sogar ein Hinweisschild dafür, aber keine Factory. Wir geben erst mal auf und setzen uns an den Bahnhof.

Zurück in Douglas nehmen wir wieder die letzte Horse Tram um 17:40 Uhr. Unser Bulli ist total eingesaut, weil die Wellen durch den Sturm wohl sehr hoch geschlagen sind.

Heute haben wir uns alle ordentlich die Gesichter verbrannt. Man unterschätzt das Wetter hier. Obwohl die Höchsttemperatur gerade mal bei 18° liegt, ist die Sonneneinstrahlung recht direkt und der ständig kühlende Wind lässt einen die langsame Verbrennung der Haut zu spät bemerken. Also immer gut einschmieren!

Heiner vergeigt abends drei Bomben nacheinander und ist »not amused«. Die Engländer bringen dann noch etwas Feuerwerk ins Spiel, wobei das Zelt unterhalb des Lagerfeuers mächtig Glück hat, nicht in Flammen aufzugehen.

Ze German Answer
Ze German Answer

Nachdem die Engländer alle Stunde fünf Paletten ins Feuer werfen, macht Kik sich erstmal unbeliebt und bemerkt nebenbei, dass wir noch einige Tage länger bleiben und ein bisschen Feuerholz brauchen. Das dürfen wir uns dann auch noch die nächste Zeit anhören. Am Ende soll es aber gut reichen. Abends fliegt wieder die ISS vorbei. Die Nacht wird kalt, dafür der Morgen warm.

Nachthimmel
Nachthimmel

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